Heilsteine Anwendung

 
Seit vielen tausend Jahren schätzen und lieben Menschen Edelsteine und Kristalle. Man brachte sie Göttern und Herrschern als Geschenke dar , trug sie als Glücksbringer oder schmückte sich, seine Waffen und sein Heim mit ihnen. Bereits vor Jahrtausenden entdeckten die Chinesen auch heilende Fähigkeiten der Steine und behandelten Menschen damit durch Auflegen auf bestimmte Körperstellen. Assyrer und Babylonier stellten heilende Tinkuren aus Edelsteinen her. In der altindischen Lehre des Ayurveda gibt es ebenfalls Rezepte zur Herstellung von Pasten, Pulvern und Elixieren aus Edelsteinen, denen eine heilende Wirkung zugeschrieben wird.
In Deutschland beschäftigte sich Hildegard von Bingen im elften Jahrhundert ausgiebig mit der Wirkung der Heilsteine und wandte diese an. Ungefähr zur selben Zeit beschrieb ein französischer Bischof namens Marbod in seinem Buch „Lapidarius“ die vermeintliche Wirkweise von sechzig Edelsteinen.
Doch am Ende des 17 .Jahrhundert geriet das Wissen über die Kraft der Steine in Vergessenheit. Für die ” aufgeklärten ” und vernunftsbetonten Menschen dieser Zeit war die Heilkraft der Steine schlicht Aberglaube. In den letzten Jahren wurde die Methode jedoch wieder entdeckt und erfreut sich bei vielen Menschen einer großen Beliebtheit.
Wieso wirkt ein Heilstein?
Steine besitzen ein Kristallgitter, das ihre Struktur ausmacht und ihnen Stabilität gibt. Je nach Art ihrer Kristallstruktur soll den Heilsteinen eine unterschiedliche Wirkung innewohnen. Die Atome haben alle einen bestimmten Sitz innerhalb dieser Struktur, die bei jedem Stein etwas anders ist. Dementsprechend gehen von jedem Stein andere Schwingungen aus; diese werden auch Frequenzen genannt. Ein Erklärungsmodell für die Wirkung von Heilsteinen ist, dass die Schwingung eines gut gewählten Steins in der Lage ist, die Eigenschwingung kranker Zellverbände im Körper von Menschen oder Tieren wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Durch Auflegen von Edelsteinen auf den Körper sollen sie ihre Wirkung über die Haut entfalten .Das ganze ist also kein unerklärbarer ” HokusPokus” sonder , mittlerweile , messbare Schwingungen und Energiefelder. Inzwischen ist der Wissenschaft bekannt, das alle Körper in einem energetischem Austausch mit ihrer Umwelt stehen. Jeder von uns hat schon Begriffe wie Elektrosmog und Erdstrahlen gehört . Auch Steine strahlen . Sie geben messbare Schwingungen im Infrarot und -Uv Bereich ab. Und auch wenn die Intensität dieser Strahlung gering ist ,kann sie aufgrund ihrer Gleichmäßigkeit und Dauer ihre Wirkung entfalten.
Zusätzlich wird die Heilwirkung durch enthaltene Mineralklassen und Spurenelemente erklärt. Zu den Mineralklassen gehören natürliche Elemente, Sulfide, Halogenide, Oxide, Carbonate, Sulfate, Phosphate und Silikate. Spurenelemente sind zum Beispiel Eisen, Zink, Iod und Selen. Steine, wie zum Beispiel ein Hämatit ,können bei emfindlichen Personen in Kombination mit unserem Hautschweiß durchaus allergische Reaktionen hervorrufen.
Was die Wirkung der Steine zusätzlich beeinflussen könnte, ist deren Farbe. So besitzt auch jede Farbe eine bestimmte Schwingung und soll dadurch ganz unterschiedlich auf den Organismus wirken. Auf die ” Farblehre ” gehe ich später noch ein.
Wie ihr einen Heilstein anwendet häng oft davon ab was ihr erreichen wollt.
Wird ein Stein aufgelegt oder gehalten erzielt ihr eine lokal und zeitlich relativ begrenzte Wirkung . So regt ihr zum Beispiel ein bestimmtes Organ an oder beruhigt es . Beim aufkleben eines Steins erreicht ihr das selbe, nur intensiviert durch den längeren Kontakt. Eine weiter lokale Anwendung ist das massieren bestimmter Bereiche zum Beispiel mit Trommelsteinen . Etwas bequemer geht das im Übrigen mit einem Massagegriffel.
Wenn ihr Heilstine tragt z.B. an einer Kette oder auch ein Armband ect. ist auch das eine lokale Anwendung. Kettenlängen lassen sich so varieiren das der Stein an der gewünschten Stelle zum liegen kommt ( Hals-, Herz-, oder auch Bauchgegend) Aber durch den längeren Tragezeitraum wirkt der Stein intensiver und allgemeiner auf den gesammten Organismus. Hälst du die Steine in der Hand hat das eine ähnlich allgemeine Wirkung da sich über die Reflexzonen der Hand ebenfalls der gesammte Organismus erreicht wird.Selbes gilt für Taschen- / Daumensteine  Ebenfalls auf den gesamten Körper wirken die Steine wenn ihr sie im Raum aufstellt. Neben dem Computer oder dem Bett , oder als zusätzlich dekoratives Objekt in einem Raum .
Eine weitere Möglichkeit der gesamtkörperlichen Wirkung bekommt ihr durch EdelsteinWasser . Als Tinktur zur äusseren Anwendung bekommt ihr einen ehr lokalen Character. Bitte achtet darauf das es durchaus Steinsorten gibt die giftige Stoffen an das Wasser ( man kann auch Alkohol aus Auszugsmittel nehmen) abgeben ( man denke da mal an Blei…. das bekommt euch dann nicht ganz so gut )
Wenn ihr Heilsteine nutzt wird euch auffallen das eure Steine im laufe der Zeit an Wirkung verlieren. Das liegt daran , das Steine nicht nur Schwingungen abgeben sondern sie auch aufnehmen. Deswegen solltet ihr eure Stein regelmäßig ” reinigen” und wieder ” aufladen” Reingen kann man alle Steine unter fließendem Wasser und durch auflegen auf eine Amethystdruse. Wieder aufladen kann man durch Sonnenicht oder auch Mondlich – das kommt immer ein wenig auf den Stein an.( Rosenquarzen zum Beispiel mögen Sonne wirklich gar nicht- sie bleichen dann zu weiß aus) Reinigen und aufladen kann man auch indem man die Steine erst zum entladen in eine Schüssel mit Hämatite gibt ( normal nimmt man dafür sogenannte Chips, das ist die kleinste Größe an Trommelsteine ) und später in eine Schüssel mit Bergkristall.